Paris, die Stadt der LiebeAuf den Spuren von Frauen in Paris

Marie Antoinette, letzte Königin von Frankreich. Die Conciergerie.

Die Conciergerie – das Gefängnis - in dem während der Revolutionszeit 2600 Gefangene festsaßen galt als Vorzimmer zum Schafott. Wer hierher kam, für den war jedes Hoffen vergebens. Mitten in Paris gelegen, wartet hier Marie Antoinette auf ihren Prozessbeginn und ihren Tod.

Der historische Trakt des Conciergerie ist heute Besuchermagnet. Der Raum in dem damals das Revolutionstribunal zusammentrat, dient auch heute noch als Gerichtssaal. Zu sehen ist ein Verzeichnis aller Häftlinge, die amtlich vermerkt wurden, der Raum in dem den Verurteilen die Haare abgeschnitten wurden – sogar die Scheren hängen noch an der Wand – die Zellen, die einfach mit Stroh ausgelegt waren, bis hin zum Tor vor dem einstmals der Schinderkarren wartete.

Simone de Beauvoir, Schriftstellerin und Aktivistin der Frauenbewegung, in Saint-Germain des Près.

Das Viertel Saint-Germain-des-Près war ab dem 17. Jahrhundert Ballungszentrum zahlreicher kultureller und künstlerischer Strömungen. In den vielen Bücherläden, Galerien und Cafés spiegelt sich noch heute der Geist des damaligen musischen Lebens wider. Das bekannte Viertel Saint-Germain-des-Près ist die Geburtsstätte des Existenzialismus: Hier lebten viele bekannte Literaten wie beispielsweise Jean-Paul-Sartre, Albert Camus und Simone de Beauvoir.

Marie Skodowska Curie, Physikerin, zweifache Nobelpreisträgerin - an der Sorbonne und ihr Grabstein im Panthéon

Marie Curie wuchs im damals zu Russland gehörigen Teil Polens auf. Da Frauen in ihrem Heimatland nicht zum Studium zugelassen wurden, zog sie nach Paris und begann Ende 1891 ein Studium an der Sorbonne, das sie mit Lizenziaten in Physik und Mathematik beendete. Nach dem Unfalltod Pierre Curies wurden ihr 1906 zunächst seine Lehrverpflichtungen übertragen. Zwei Jahre später wurde sie schließlich auf den für ihn geschaffenen Lehrstuhl für Allgemeine Physik berufen. Sie war die erste Frau und die erste Professorin, die an der Sorbonne lehrte.
Das Pariser Pantheon ist die nationale Ruhmeshalle Frankreichs. Im Pantheon befinden sich unter Anderem die Grabstätten von Voltaire, Emile Zola, Victor Hugo, Jean-Jacques Rousseau, Jean Jaurès, Jean Moulin, Georges Cuvier, Jean Monnet und vielen weiteren Persönlichkeiten aus allen Bereichen der französischen Gesellschaft. Bislang ist die Physiknobelpreisträgerin Marie Curie die einzige Frau, welche ihre letzte Ruhe im Panthéon fand.

Louise Michel, französische Revolutionärin und Anarchistin, Lehrerin und Schriftstellerin - Montmartre

Louise Michel, Revolutionärin und Anarchistin, genannt die “rote Jungfrau” oder “moderne Jeanne d’Arc”, war die zentrale Gestalt der Pariser Kommune, jenes Volksaufstands, der sich im Frühjahr 1871 zehn Wochen lang der neuen bürgerlichen Regierung und den preußischen Siegern widersetzte. Zum ersten Mal in der Geschichte übernahmen ArbeiterInnen die Macht. Louise Michel organisierte nicht nur die Versorgung der Hungernden und Verwundeten, sie beteiligte sich in der Uniform der Nationalgarde auch am bewaffneten Kampf.

Sarah Bernhardt, Schauspielerin und Darstellerin – Comédie francaise – Père Lachaise

Marie Henriette Rosine Bernhardt  war eine Schauspielerin. Sie war eine der berühmtesten Darstellerinnen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts.
Sarah Bernhardt wurde am 22. Oktober 1844 in Paris geboren. Sie war die Tochter von Julie Bernhardt, einer jüdischen Niederländerin. Bis zu ihrem achten Lebensjahr hatte sie eine Amme, dann kam sie in ein Pensionat und mit zehn Jahren in eine Klosterschule in Versailles. Duc de Morny, ein Halbbruder Napoléons III und der damalige Liebhaber ihrer Mutter, vermittelte der Vierzehnjährigen die Ausbildung zur Schauspielerin an der Comédie Francaise, dies galt als ein Privileg. Vier Jahre später – sie nannte sich jetzt Sarah Bernhardt – debütierte sie mit der Titelrolle in Iphigénie von Racine.
Der erste große Erfolg stellte sich 1868 ein; Sarah Bernhardt spielte am Odéon, einem Pariser Theater am Jardin du Luxembourg. Im Krieg mit Deutschland 1870/71, als alle Theater geschlossen blieben, pflegte sie Verwundete. Nach dem Krieg konnte sie an die Comédie Française zurückkehren. Nun begann ein schneller, steiler Aufstieg. Bald war sie die berühmteste Darstellerin ihrer Zeit, in Frankreich gefeiert als „la voix d´or“, die Goldene Stimme, oder „la divine“, die Göttliche.

Aber auch zum Beispiel
Camille Claudel, begnadete Bildhauerin
Coco Chanel, Modedesignerin
 
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