Der französische Jakobsweg Besinnliches Wandern auf der Via PodiensisDer französische Jakobsweg
Besinnliches Wandern auf der Via Podiensis

Die Pilgerreise, die seit dem Mittelalter Menschen aus ganz Europa über Frankreich zum Grab des Apostels Jakob ans „Ende der Welt“ führt, ist in den letzten Jahren wieder neu entdeckt worden. Von den vier Hauptwegen gilt die Via Podiensis als die kulturell und landschaftlich herausragendste Strecke.

Bei uns soll aber für die Wanderlustigen ebenso gesorgt sein wie für beschauliche Schlenderer, die den Vor- oder Nachmittag  lieber in einer mittelalterlichen Stadt bummeln oder müde Muskeln am Hotelpool entspannen wollen.

1. Tag: Anreise Le Puy
Von Deutschland nach Le Puy. Hier nimmt die Via Podiensis nach Santiago de Compostela ihren Ursprung.

2. Tag: Rund um Le Puy
Le Puy steht auf mehreren Vulkankegeln. Auf der „Nadel“ thront die Michaelskapelle (11. Jh.), auf dem großen Anisberg die „byzantinische“ Kathedrale mit einem der schönsten Kreuzgänge des Abendlandes. Nach dem Stadtrundgang Wanderung von der Rochuskapelle (11. Jh.) über das Hochmoor des Vulkanssees Lac de L‘Oeuf (1200 m) zum malerischen St. Privat, das auf einem Felssporn über das Allier-Tal blickt.
Abends wieder in Le Puy.

3. Tag: Aubrac Massiv
Fahrt auf die granitische Margeride. Wanderung durch Kiefern und Wildnarzissen vom Hospitalet-Pass (1300 m) nach St. Alban. Picknick und Fahrt auf dem wilden Aubrac-Massiv nach Nasbinals (1200 m). Von hier geht es über idyllisches Hochweideland vorbei an steinernen Sennerhüten nach Aubrac (1300 m), wo die Templer ein Kloster und Hospiz zum Schutz der Pilger errichtet haben.
Nach einem typischen Käse-Aligot, Übernachtung.

4. Tag: Oberes Lot-Tal - Conques
Von Aubrac geht es durch Wiesen und Wälder bergab nach Saint-Chély. Mittagspause im zauberhaften Espalion im Lot-Tal. Besichtigung der romanischen Eglise de Perse (11.Jh.) aus rotem Sandstein. Weiter zur Abteikirche von Conques, einem der beeindruckendsten Bauwerke der Romanik. Die Wunder wirkende Reliquie der Hl. Fides zieht schon seit 1000 Jahren Pilger aus aller Welt an.
Übernachtung bei Figeac.

5. Tag: Capdenac - Figeac  
Rundgang um das Oppidum von Capdenac mit Blick über Lot und Célé, wo ein kleines Dorf unbezähmbarer Gallier Cäsar erheblichen Widerstand leistet... Spaziergang durch die mittelalterliche Stadt Figeac und Besichtigung des Rosettasteins. Am Nachmittag Wanderung unter Eichen und Bergahorn zu versteckten Dolmen aus der Steinzeit, von denen es hier mehr gibt als in der Bretagne.

6. Tag: Célé- und Lot-Tal - Rocamadour
Wanderung über den beeindruckenden Kalkformationen des Célé-Tals. Besichtigung und Mittagspause im romantischen Saint-Cirq-Lapopie einem der „schönsten Dörfer Frankreichs“. Von hier führt ein in die Felswand gehauener Treidelweg am Lot entlang.  Übernachtung in Rocamadour.

7. Tag:  Rund um Rocamadour
Besichtigung des ebenso berühmten wie beeindruckenden Pilgerortes, wo die schwarze Notre Dame von Rocamadour verehrt wird. Wanderung im Canyon des Alzou, der nach einem Wasserfall ganz unerwartet im Karst versickert. Mittagspause in Rocamadour. Im unteren Alzou-Tal entspringt der Fluss ebenso plötzlich wieder aus enormen Dolinen. Durch bizarre Felsformationen gelangen wir zu einer befestigten Wehrmühle der Zisterzienser im zauberhaften Tal des Ouysse, wo wir Einblicke in Leben und Arbeit des Mittelalters gewinnen.

8. Tag: Rocamadour - Auvergne - Puy de Dôme - Lyon
Fahrt in die Auvergne. Wanderung und Picknick im Regionalpark auf den sanften, grünen Hängen der Vulkane um den Puy de Dôme bei Volvic.
Über Clermont- Ferrand nach Lyon.

9. Tag: Lyon - Rückreise
Auf der Autobahn zurück nach Deutschland.

 

Leistungen:
2 Nächte Le Puy
1 Nacht Aubrac
2 Nächte Figeac
2 Nächte Rocamadour
1 Nacht Lyon

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