
Städtereise Prag
Die Goldene Stadt

Merkmale dieser Reise
Sie können unseren Reisevorschlag jederzeit mit zahlreichen Programmergänzungen nach Ihren Wünschen verändern...
Programmvorschlag Prag
Unsere Empfehlungen für ein individuelles Aufenthaltsprogramm:
Jüdisches Prag
Dauer: Ungefähr 2 1/2 Stunden
Transport: Zu Fuß
Was werden Sie sehen: Synagogen (Maisel, Pinkas, Klausen, Spanische), Alter jüdischer Friedhof, das Haus von Kafka, u.a. Das jüdische Viertel ist Teil von Prags Altstadt und formt einen in sich geschlossenen Teil von Prag, der leicht zu Fuß erschlossen werden kann. Das Viertel wurde nach dem Kaiser Joseph II Josefov genannt und zu Prags historischem Zentrum im Jahre 1850 hinzugefügt. Die jüdische Bevölkerung von Prag hat über Jahrhunderte in diesem Gebiet gewohnt und ist im 2. Weltkrieg nahezu ausgerottet worden. Heute verwaltet das jüdische Museum eine Reihe von Synagogen, wie z.B. die Altneusynagoge - die älteste Synagoge Europas die in Betrieb ist (wird nicht während der Tour besichtigt), die Pinkas Synagoge die mit fast 80,000 in Stein gehauenen Namen als großes Denkmal für die Opfer des Holocaust dient, die erstaunliche spanische Synagoge, und andere. Alle Synagogen wurden wunderschön restauriert und dienen heute unschätzbaren Ausstellungen über die Vergangenheit als Räumlichkeit. Der Spaziergang endet am Altstädter Ring.
Altstadt
Entdeckungstour in der Altstadt!
Erste Bekanntschaft schließt man meist mit der Metro, also Fahrschein zücken, entwerten (Wichtig! Kontrollen sind angesagt und Bußgelder gar nicht lustig!), auf die steile Rolltreppe und hinab zum Bahnsteig - alle Mann "an Bord"? Dann ab -rein in die Metro und in rascher Fahrt ins Zentrum.
Wundern Sie sich nicht, wenn Sie erst einmal am Wenzelsplatz landen - die Prager lieben IHREN Wenzelplatz! Er ist das Herz des modernen Prag, umgeben von Kinos, Geschäften, Caféhäusern und Hotels. ¼ Fußgängerzone, der Rest Gewimmel von Autos, Straßenbahnen und Menschen, die förmlich aus den Metroaufgängen gespuckt werden - aber kaum ein Vergleich zu den Bildern der "Sanften Revolution", waren doch hier am Fuße des Reiterstandbildes im Angesicht der Gedenktafel für den Studenten Jan Palach die großen Kundgebungen, die zum Fall des Sozialismus führten. Über die historische Route "Goldenes Kreuz" geht es weiter zum Pulverturm - in alter Zeit Zugang zur Stadt und das Tor, das auch die Kaiser und Könige auf ihrem (Krönungs-)Weg zur Burg passieren mussten. Vorbei an Bücherläden, Holzspielzeug und tschechischen Glaswaren hinter Zuckerbäcker-Fassaden und Renaissance-Giebeln geht’s es durch die Zeltner Gasse (Celetna) zum Altstädter Ring, dem eigentlichen Herz des historischen Prag. Heute ist der Altstädter Ring neben Hradschin und Karlsbrücke Hauptanziehungspunkt für Gäste aus aller Welt - denn wer will nicht einen Blick auf die berühmte Astronomische Uhr werfen. Der Platz ist eine einzige große Bühne. Fast wie in alten Zeiten zeigen Musiker, Pantomimen und Maler ihre Künste, so dass es nicht ganz einfach ist, in den umliegenden Lokalen einen Platz zu ergattern. Aber was macht das schon? Schauen und staunen kann man auch auf dem Platz, die Stufen zu Füßen des Jan Hus-Denkmals laden zu einer Rast ein.
Auf dem Weg über den Platz sollten Sie aber nicht über den "Meridian" stolpern, der durch Pflasterarbeiten vermutlich schon "verrückt" wurde. Weiter geht der Rundgang über den Krönungsweg (durch die enge und ziemlich krumme Karlova) Richtung Karlsbrücke. Unterwegs sollten Sie einen Blick ins Clementinum werfen. Einen ersten Schritt auf die Karlsbrücke gefällig? Nur zu! Von hier hat man einen einmaligen Blick hinauf zum Hradschin, dem Ziel des kommenden Tages, und außerdem gibt es doch noch so viel zu sehen. Einen Blick zum Karolinum, seit 1383 Sitz der ältesten Universität Mitteleuropas, werfen, das Thyltheater - auch Stände-, Nostitz- und deutsches Theater genannt - bewundern und vielleicht nachschauen, ob wieder Mozart's Don Giovanni auf dem Programm steht, der doch hier uraufgeführt wurde. Vielleicht ist auch einfach Freizeit angesagt oder Sie nutzen die Zeit zur Durchführung weiterer interessanter Programme: Besuch eines der bekannten Museen, einer Dampferfahrt auf der Moldau (von Mai bis Oktober möglich), oder eine spannend gestaltete Sonderführung "Franz Kafka in Prag".
Für den Abend empfehlen wir eine nicht alltägliche kulturelle Veranstaltung: ein Besuch der unbeschreiblichen Laterna Magika, die Sie in eine Zauberwelt der Phantasie entführt oder z.B. bei der Konkurrenz", dem PanOptikum.
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Hradschin
Starten Sie zu einer etwas anderen Stadtrundfahrt! Für nur ca. 24,-- CZK pro Person bringt Sie die Straßenbahn Nr. 22 quer durch Prag. Steigen Sie z.B. in der Narodni (zwischen Nationaltheater und Café Slavia) ein und fahren Sie von dort zum Hradschin! In kurzer Zeit gelangt man über eine kurvenreiche Strecke mit zahlreichen Haltepunkten bis zur Station Strahov. Hier verlässt man das ratternde Gefährt und schlendert am bekannten Kloster Strahov und dem Außenministerium im Cerninpalais vorbei zum Hradschiner Platz.
Wachwechsel gefällig? Dann muss man wohl um 12:00 Uhr hier eintreffen! Mit "großem Zeremoniell" wechselt die Wache vor dem Amtssitz des Präsidenten!
Anschließend haben Sie viel Zeit, sich auf dem geschichtsträchtigem Boden des Hradschin (Prager Burg mit Veitsdom) zu bewegen.
Neuere Geschichte wurde einige Gassen weiter geschrieben. Wer von "den älteren" erinnert sich nicht an die Bilder der Deutschen Botschaft? Längst ist der Garten wieder geräumt, die Lage normal - als Erinnerung und Mahnung (?) ist aber ein Trabi auf Füßen geblieben.
Pause und Erholung notwendig? Dann nichts wie ab auf die malerisch gelegene Halbinsel "Kampa" - ein unbedingtes "Muß" für Pragbesucher. Ein Park bildet heute den Großteil der Kampa. Unter Bäumen kann man am Ufer der Moldau ungestört lesen und sich vom Rummel auf der nahen Karlsbrücke erholen oder eines der Ruderoder Tretboote für die ganz persönliche Moldaufahrt mieten. Vielleicht entdeckt man hier auch den ein oder anderen vertrauten Winkel, war doch hier an der Certovka (Teufelsbach) der "Drehort" einiger - auch bei uns bekannter - Kinderfilme wie z.B. PanTau, Luzie der Schrecken der Straße - mit den Knetmännchen-Freunden usw. Vergessen Sie auch nicht, einen Blick auf die Lennon Mauer - "Pilgerstätte" von Jugendlichen in der sozialistischen Ära ebenso wie heute - zu werfen.
Ruhe ist ja ganz schön, aber ... Weiter geht's zur Karlsbrücke. Zurück über den Kleinseitner Platz und dann die "klassische" Route zur Brücke oder einfach quer über die Kampa, Treppe rauf und mitten im Ameisenhaufen? Egal! In den "Hauptzeiten" ist die Karlsbrücke schwarz vor Menschen. Gruppen und Grüppchen hasten zur nächsten Besichtigung, andere nehmen sich Zeit, lauschen den zahlreichen Musikanten und amüsieren sich über Puppenspieler und Karikaturisten - besonders mutige Mitmenschen sitzen vielleicht selbst Modell und sind anschließend sehr stolz auf ein ganz persönliches Porträt. Wer weiß - irgendwann besitzt man vielleicht ein Frühwerk des bekannten Mister X.
Galerie-Tipp: Der Veletržní Palác in Prag
Die moderne Sammlung der Tschechischen Nationalgalerie ist ein Muss für Kunstfreunde Prag -
Kein Geheimtipp in Prag ist der Veletržní palác, die Tschechische Nationalgalerie für Moderne Kunst und genau deshalb sollte man ihn sich nicht entgehen lassen. Das fünfstöckige funktionalistische Gebäude aus den 20er Jahren wurde nach dem Zweiten Weltkrieg von Handelsgesellschaften genutzt, brannte 1974 nieder und wurde in den 90er Jahren als Museum wiedereröffnet. Regulär ist dort Kunst aus dem 19., 20. und 21. Jahrhundert zu sehen, wobei sich der Besucher von oben nach unten durch die tschechische, slowakische und internationale Kunst wie Picasso oder Cézanne der Jetztzeit nähert.
Dabei stellt die Galerie die Kunst immer in ihren historischen Zusammenhang. František Bíleks Schaffen und das anderer Künstler um die Jahrhundertwende etwa wird durch Exponate von Schreibmaschinen, Grammophonen und Werbeplakaten dieser Zeit ergänzt und erläutert.
Etwas Zeit seitens des Besuchers vorausgesetzt, ist diese weite und weiße Galerie, die völlig zu Recht als eine der großen Attraktionen unter den Museen Prags gilt, jede darin verbrachte Minute wert.
Führung „Höhepunkte der Architektur in Prag“
Romanik / Gotik / Renaissance / Barock /Neorenaissance und
Jugendstil
Die romanische St. Martinsrotunde auf dem Vysehrad Vom Prag der Romanik (10. bis Anfang 13. Jh.) sind heute nur noch vergleichsweise wenige Zeugnisse vorhanden. Die klare und einfache Formensprache dieser Epoche - eine massive, die Horizontale betonende Bauweise unter Verwendung von Rundbögen, wuchtigen Pfeilern und Säulen und meist kleinen, engen Fenstern - ist am bedeutendsten romanischen Kirchenbau Prags, der St. Georgsbasilika in der Prager Burg, am eindrucksvollsten erhalten geblieben. Unzerstört blieben auch drei einfache romanische Rotunden mit nur wenigen Metern Durchmesser (St. Martinsrotunde auf dem Vysehrad, St. Longinus-Rotunde in der Neutstadt, Heilig - Kreuz - Rotunde in der Altstadt), die zu den ältesten Sakralbauten der Stadt zählen. Die Wohngebäude aus Stein jener Zeit umfassten nicht mehr als zwei Stockwerke und standen meist inmitten umfriedeter Höfe. Reste eines besonders großen romanischen Hauses mit Kreuzgewölben und zwei mittleren Stützen blieben in der Retezova erhalten.
Exkursion
Ob mit eigenem Bus oder öffentlichen Verkehrsmitteln: schnell und relativ einfach zu erreichen sind einige architektonisch interessante und landschaftlich schön gelegene Exkursionsziele in der Umgebung von Prag. Von großer historischer Bedeutung sind z.B. die Burg Karlstejn und das ehemalige KZ Theresienstadt - Besuche, die Sie in Ihr Programm mit aufnehmen sollten. Zu empfehlen als Ausflug, der am Morgen beginnt und bis zum Nachmittag dauert.
Black Light Theatre
Manchmal ist es schwierig, am richtigen Ort zur richtigen Zeit zu sein. Falls Sie jedoch im Zuschauerraum des IMAGE - Theaters sitzen, dann ist es Ihnen gelungen. Seien Sie uns willkommen. Es ist jedoch nicht jedes Theater gleich. Das schwarze Theater ist anders, das Licht ist anders und die Dunkelheit ist anders. Die schwarze Dunkelheit des schwarzen Theaters ist fantasievoll. Aus einer geheimnisvollen, quasi endlosen Tiefe des schwarzen Kabinetts kommen poetische Bilder auf Sie zu. Einige Schauspieler können Sie nicht sehen, weil sie unsichtbar sind. Andere Schauspieler dagegen sehen Sie gut und aus gefährlicher Nähe. Der Tanz drückt das Unausgesprochene aus, reizt die Emotionen und siegt über die physikalischen Gesetze. Die Musik schafft es, das Nichtlebendige zu beleben. Das Tragische verwandelt sich in das Komische, das Unglaubliche wird möglich. Und noch etwas mehr, Ihre Fantasie ist vollkommen geweckt. Wenn Sie sich mit uns auf die Suche begeben wollen, können Sie in sich das Ungeahnte entdecken.
Freizeit
Morgens sollten Sie einen Besuch im Nationalmuseum einplanen, das alleine schon wegen seiner Lage und seiner imposanten Architektur einen Besuch lohnt. Von der Freitreppe haben Sie einen herrlichen Blick über das Reiterstandbild des Hl. Wenzel und den grandiosen Wenzelsplatz bis hinüber zur anderen Moldauseite.
Heute Abend Lust auf ein Konzert? No Problem! Kartenverkäufer tragen historische Kostüme und sind kaum zu übersehen. Wer keine Lust auf "Straßengeschäfte" hat, Tickets können Sie an jeder Straßenecke kaufen - nur die Entscheidung was, wann und wo, die fällt bei der riesigen Auswahl manchmal schwer.
Basis-Leistungen
Netto-Preise
Der Preis für die o.e. Basis-Leistungen beträgt bei einer Mindestteilnehmerzahl
von 35 bis 39 zahlenden Personen € 299,00 pro Person.
von 30 bis 39 zahlenden Personen € 305,00 pro Person.
von 25 bis 29 zahlenden Personen € 315,00 pro Person.
Der Einzelzimmerzuschlag beträgt € 139,00 pro Person.
Freiplatz
Der Gruppenleiter erhält einen Freiplatz auf die Basis-Leistungen im Einzelzimmer.