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Die Kanäle und Flüsse Frankreichs

Frankreichs Kanäle - eine ebenso schöne wie faszinierende Welt.

Das immense Netz der schiffbaren Kanäle wurde zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert aufgebaut. Es besteht heutzutage aus vielen teils künstlich erbauten, teils natürlich entstandenen Kanälen. Sie werden nicht nur von professionellen Schiffern befahren, sondern auch zunehmend von Touristen, die die Ruhe und Beschaulichkeit eines Urlaubs auf dem Hausboot schätzen. Ob man nun als Schiffer die Kanäle als Handelsweg nutzt oder als Tourist im Hausboot die Wasserwege hinuntergleitet, beeindruckend ist auf jeden Fall die architektonische Schönheit der Schleusen, Kanalbrücken und Staudämme sowie der Schleusenwärterhäuschen, eingebetet in die bezaubernden französischen Landschaften rund um die Kanäle

Umgeben von Bergen, aus denen Flüsse in alle Richtungen entspringen, ist Frankreich wie geschaffen für die Binnenschiffahrt. Durch die Kanäle wird die Verbindung zwischen den einzelnen Flüssen erleichtert.

Das schiffbare Wasserstraßennetz erstreckt sich über 7572 Kilometer in ganz Frankreich. Es besteht aus aufbereiteten Flüssen, großen und kleinen Kanälen und zahlreichen Binnengewässern, die den gleichen gesetzlichen Regeln unterliegen. Die Anzahl der schiffbaren Binnengewässer nimmt ständig zu, da alte, verlassene Wasserstraßen stetig renoviert und wieder befahrbar gemacht werden. Es gibt ungefähr 3000 Schleusen, die kostenlos von Schleusenwärtern bedient werden. Manche funktionieren auch mit Selbstbedienung.

Die Flußschiffahrt vereinigt zwei Gegensätze in sich: das Boot und das Land. Man befindet sich in einem unbestreitbar maritimen Ambiente, das beweist das dunkle Brummen des Dieselmotors, die Bojen im Wasser, der Anker. Und dennoch ist die Umgebung gleichzeitig ländlich.

Wir empfehlen Ihnen das Buch Die Kanäle Frankreichs von Michel-Paul Simon ISBN 3-89880-485-2 - Heel Verlag